Haltung zur Verwendung von Stundensaldo
Grundsatzpapier der Verwaltung Zeitgut Obwalden, von Matteo Rossier
«Matteo Rossier, ehemaliger Geschäftsleiter von Zeitgut Obwalden, hat ein Grundsatzpapier zur Verwendung des Stundensaldos bei Zeitgutschriften erarbeitet, in das auch Erkenntnisse aus seiner Masterarbeit eingeflossen sind. Es ist eine wertvolle Grundlage zur Handhabung dieser Frage.»
Ausgangslage
Die Zeitgutschrift ist das Herzstück des Modells von Zeitgut Obwalden: Wer Unterstützung leistet,
erhält Stunden auf seinem persönlichen Zeitkonto gutgeschrieben; wer Unterstützung bezieht, lässt
sich Stunden davon abbuchen. Damit stellt sich regelmässig die Frage, wie mit dem individuellen
Stundensaldo umzugehen ist, insbesondere dann, wenn jemand viele Stunden bezogen, aber
wenig oder keine Stunden geleistet hat, oder umgekehrt viele Stunden angesammelt, aber selbst
kaum Bedarf danach hat.
Dieses Papier hält fest, wie die Verwaltung den Stundensaldo im Verhältnis zum tatsächlichen
Unterstützungsbedarf versteht. Es schafft damit Verbindlichkeit und Klarheit für Mitglieder und
Geschäftsstelle gleichermassen.